wenn man dem tejo flussabwärts folgt gelangt man an die costa do estoril - der fluss öffnet sich immer mehr, bis man die wogen des atlantischen ozeans erblickt.
die stadt mit dem goldigen licht. wo der himmel meist am morgen bereits blau ist und lange kein hauch von winter zu spüren war.
(von oben nach unten: blick vom mira d'ouro do bairro alto, rossio, praça do comércio, torre dem belém)
hoch über die dächern vo alcântera zieht die ponte 25 de abril und verbindet das nördliche mit dem südlichen ufer des tejo. von ihr stammt das endlose rauschen, welches mein leben tag und nacht begleitete.
sonntage am meer. der blick schweift in die unedlichkeit. ruhe breitet sich in den gyri des neokortex aus. im gehirn wird es still.
(oben: estoril, unten: cabo da roca, der westlichste punkt von europa)